Handys kaufen: Mit oder ohne Branding?
Handys, die von Provider beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages gestellt werden - also die
große Mehrheit aller verkauften Handys - besitzen in aller Regel ein sogenanntes "Branding" (von
englisch "brand" = (Handels-)Marke). Dabei handelt es sich um Anpassungen, die der Provider
gegenüber dem Ursprungsmodell des Herstellers vorgenommen hat. So ersetzt zum Beispiel das Logo des
Providers das des Herstellers, oder aber die Benutzeroberfläche ist in seinen Farben gehalten. Das
wäre zum Beispiel rot-weiß bei Vodafone oder grün bei E-Plus.
Handys ohne Branding - schnell und
zuverlässig vom größten Online-Versand.
Hier bestellen: www.amazon.de
Doch nicht alle Anpassungen sind ausschließlich kosmetischer Natur. Viele Betreiber richten zum Beispiel die Menüstrukturen so ein, dass es möglichst leicht - und sogar aus Versehen - möglich ist, eine Verbindung zum Internet aufzubauen - was ohne den dazu passenden Tarif sehr teuer werden kann - oder andere kostenpflichtige Dienste des Providers zu nutzen. Bei einem Handy ohne Branding ist die Oberfläche dagegen ausschließlich auf die Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet.
Auch wird der Hersteller in der Regel Updates für die Software anbieten, die zum Beispiel Fehler beheben, die Flüssigkeit der Benutzeroberfläche verbessern, Abstürze vermindern oder sogar neue Funktionen hinzufügen. Diese können jedoch nur auf einem Handy ohne Branding installiert werden, es sei denn der Provider gibt die Updates von sich aus weiter - was leider nur selten geschieht. Desweiteren können Programme des Providers, die das Zusammenspiel mit seinen kostenpflichtigen Diensten verbessern sollen, die Performance beeinträchtigen und Fehler erzeugen.
Wird das Handy mit einem anderen Netz verwendet, verliert diese Software ohnehin ihre Funktion. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie entweder ein Handy ohne Branding oder eines mit den Branding ihres Netzbetreibers kaufen. Nachteil ist der oft höhere Preis.







